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Aller Anfang ist schwer – auch wenn er spannend ist

Eine Studentin berichtet.

Ein Ausstellungskonzept im Rahmen einer Lehrveranstaltung entwickeln und umsetzen? Das klang so interessant, dass ich mich neben einer Reihe weiterer Studierender sofort zum Seminar „Ausstellung machen. Konzepte entwickeln und umsetzen“ einschrieb. Mir war zwar nicht ganz klar, was auf mich zukommen würde, aber meine Bereitschaft, zu einem Format kreativer Wissensvermittlung beizutragen, war groß.

Durch den, der Corona-Pandemie geschuldeten, Lockdown fanden wir uns in Online-Meetings wieder, um uns in Kleingruppen zu organisieren und jene unzähligen Details und Entwicklungsschritte auszuarbeiten, die hinter einer Ausstellung stecken. Wir sahen uns mit neuen Herausforderungen konfrontiert, denn die meisten von uns starteten mit wenig Erfahrung in die Konzeption der Ausstellung. Die Beschäftigung mit den Postkarten hatte etwas Sentimentales und Emotionales. Die Reise durch das Postkarten-Material lieferte uns (wissenschaftliche) Erkenntnisse, warf aber auch Fragen auf. Es machte Freude, durch das Ausstellen des Postkartenbestands der Universitätsbibliothek wissensvermittelnd tätig zu werden. Dass Menschen begleitend zur Ausstellung die Möglichkeit haben, diese auch virtuell zu besuchen, ist ein gelungenes Experiment. Engagement ließ aus diesem Ausstellungsprojekt ein spannendes Erlebnis werden.

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